Pressekonferenz

Pressekonferenz

Zwei Drittel der Bevölkerung wünschen sich bei schwerster Erkrankung die Möglichkeit, ggf. auch mit Hilfe eines Arztes ihr Leiden abkürzen zu können. Doch in der Realität findet sich kaum ein Mediziner, der dazu bereit ist, obwohl die Hilfe zum Suizid in Deutschland kein Straftatbestand ist. Nun haben Vertreter der CDU/CSU angekündigt, diese Situation auch noch zu verschärfen. Sie wollen nicht nur eine von ihnen in Zukunft befürchtete „geschäftsmäßige“ Suizidhilfe unter Strafe stellen, sondern auch eine wiederholte unentgeltliche Hilfe durch einen Arzt oder eine Organisation. Bestärkt werden sie darin von den Kirchen und der Bundesärztekammer. Eine solche Kriminalisierung richtet sich gegen Gestaltungsmöglichkeiten für das eigene Lebensende, die eine stabile Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in unserem Land einfordern. Um diesen Menschen als Sprachrohr einer Gegenöffentlichkeit zu dienen, haben sich die wichtigsten humanistischen Organisationen nun zusammengetan. Ihrer Forderung gemäß darf die geltende Rechtslage zur Straffreiheit der Hilfe zur Selbsttötung eines freiwillensfähigen Patienten keineswegs eingeschränkt werden. Das gemeinsam entworfene „10-Punkte-Papier zur Suizidbeihilfe“ als Grundlage möchten wir Ihnen vorstellen und laden zu einer

Pressekonferenz am Mittwoch, 12. März 2014 um 11 Uhr

Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin, Raum 3

Ihre Gesprächspartner/-innen sind:

  • Ingrid Matthäus-Maier, Koordinatorin (Mitglied in DGHS, Giordano-Bruno-Stiftung und HVD)
  • Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben e. V. (DGHS)
  • Gita Neumann, Psychologin und Ethikerin, Humanistischer Verband Deutschlands e.V. (HVD)
  • Johann-Albrecht Haupt, Humanistische Union (HU)
  • Uwe-Christian Arnold, Arzt, Mitglied im Beirat der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs)

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, bitten um Anmeldung Ihrer Teilnahme bis zum 10. März telefonisch unter 030 / 21 22 23 37-22 / 23 (DGHS) oder 030 613904-61 (HVD) bzw. unter presse@dghs.de oder presse@humanismus.de. Gerne können Sie auch das angehängte Antwortformular benutzen. Es besteht im Anschluss an die Pressekonferenz die Möglichkeit zu Einzel-Interviews.